99947 Bad Langensalza, Friederiken-Therme

Wir haben die Adresse im Navi eingetippt und hatten Glück einen seltenen Parkplatz in der Straße zu erhalten. Der große Parkplatz ist so aber nicht ansteuerbar. Nur Wohnmobile kommen so zu ihrem Ziel. PKW-Fahrer müssen zwingend der städtischen Parkplatzleitbeschilderung folgen. Intelligent geht anders.

Sauna-Gäste dürfen erst um 10 Uhr ins Haus, Badegäste schon um 9 Uhr. Raus müssen alle um 22 Uhr. Warum diese Benachteiligung?

Tageskarte am 28.10.16 für die Sauna 20 € - ein völlig überteuerter Preis. Von sich aus erklärte die Dame das Prozedere, toll – sie war leider der Höhepunkt des Tages. Bezahlt wird erst zum Schluss.

Männer und Frauen gegen getrennte Wege. Kabinen gibt’s nicht.

Innen: Rosensauna 60°C, Römisches Dampfbad 40°C,Finnische Saunen, 70°C und 90°C

 

Außen: Erdsauna, 110°C

Der angenehmen Rosensauna steht die verletzungsträchtige Dampfsauna gegenüber. Eine von 5 Sitzgelegenheiten ist im Fußbereich angebrochen. Unprofessionelle Reinigungskräfte haben sich zudem ausgetobt und ihre Spuren hinterlassen.  Die Erdsauna ist gut gelungen.

Alle AufgießerInnen waren buchstäblich maulfaul. Diese Wortmeldungen zwangen sie sich ab:

 

„Guten Tag!“

 

„Mango“

 

„Bitte schön“

 

Professionell ist das bei weitem nicht. Kundenorientiert schon gar nicht. Mit Vornamen vorgestellt hat sich übrigens keine. Die Aufgussleistung an sich war nicht sonderlich besser. Alle 3 hatten ein und dieselbe Wedeltechnik; kein Handtuchschlag zuviel, alles war genau abgezählt .

 

Überraschungen werden nicht bereit gehalten. Einzig lobenswert ist, dass der erste Aufguss schon 10:10 Uhr stattfindet.

Auch hier ist den Gästen gänzlich unbekannt, dass Klatschen nach dem Aufguss völlig out ist:

Innen und außen ausreichend; der Außenpool ist erfrischend temperiert. Die Duschen sind mal zu lang und mal zu kurz eingestellt.

Ein Ruheraum steht ca. 20 Gästen zur Verfügung. Abgestellte Taschen werden ohne Not unerbittlich vom Personal des Raumes verwiesen. Anstatt Gäste zu gängeln und den Ruheraum künstlich knapp zu halten, wäre der Betreiber besser beraten, im Ruheraum 2 Etagen einzurichten. Im zentralen Aufenthaltsbereich unterhielt eine Frauengruppe über Stunden alle Anwesenden. Wer das nicht wollte, musste im Ruheraum Platz finden – auch mit raschelnden Zeitungen. Das Handyverbot galt übrigens nicht für die Frauengruppe. Im Ruheraum und auch anderswo fehlten Möglichkeiten Handtücher großflächig aufzuhängen. Die Gäste legten ihre Handtücher einfach auf die Lüftungsschlitze und trugen so zur Klimaverbesserung bei.

Angesichts des eher launigen Tages hatten wir keine Lust unser Geld noch für eine Mahlzeit zu opfern.

Sehr überschaubar und für den kurzen Aufenthalt.

Ein Eisspender war nicht zu finden, obwohl bei dem Preisniveau erwartet. Schilder, wann von wem zuletzt geputzt wurde, sucht der Gast im WC-Bereich vergebens. So erfrischend und herzlich die Begrüßung beim Einchecken, so nüchtern und kalt die Dame beim Auschecken.

Langweilig ist noch milde formuliert. Eine Anlage mit so klangvollem Namen muss auch liefern und nicht nur fürstliche Preise einfordern. Das Personal gehört entweder massiv geschult oder einer anderen Aufgabe zugeordnet.  Hier war es völlig überflüssig. Materiell wird nur Standard geboten.

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