99198 Sohnstedt, Pelto Bad

Ausreichend kostenfreie Parkplätze.

 

Montag bis Freitag: 14-23 Uhr

 

Samstag / Sonntag: 11- 23 Uhr

 

In den Sommermonaten Juni/Juli/August:

 

Montag bis Freitag: 14-23 Uhr

 

Samstag / Sonntag: 11-20 Uhr

 

Die Tageskarte kostete am 01.12.2018 19,90 €. Beim Einchecken wird der Name notiert, bezahlt wird am Ende des Tages. Die Treppe runter geht’s zu den Umkleiden.

 

Männer und Frauen gehen getrennte Wege. Kabinen sind nicht vorhanden.  Von dort aus geht es 2 Treppen nach oben in den Sauna-Bereich.

 

Innen: Innensauna, Dampfsauna

 

Außen: Kuuma-Sauna, Maa-Sauna, Löyly-Sauna, Saunablockhaus, Bio Bad & Kräutersauna, Hexenhaus

 

Alle Saunen sind in einem sehr guten Zustand. In einigen Saunen wurde dem fragwürdigen Trend nachgelaufen Rückenlehnen mit indirekter Beleuchtung zu montieren. Was schön aussehen mag, ist das Leid der oben Sitzenden. Sie können nun nicht mehr das Handtuch einklemmen.

 

Warum müssen die obersten Bänke unbedingt so tief sein? Wie soll man sich in aufrechter Position anlehnen und auf der unteren Bank die Füße aufsetzen?

Wunderbar: Im Hexenhaus und in der Kuuma-Sauna darf der Gast selbst aufgießen. Die Dampsauna hält, was sie verspricht.

Um es vorweg zu nehmen: die große Schwachstelle der Anlage

 

 

Eine Übersicht der Aufgüsse findet sich im Aufgang von den Umkleiden zu den Saunen. Leider gab es an diesem Tag in der Löyly-Sauna nur Zitrone-Minze und zu den festen Zeiten Slibowitz. In der Innensauna musste allein Sandelholz ertragen werden. Haben die Gäste solcherlei Langeweile hinzunehmen? Wohl nicht.

 

Die Aufgießer ließen Basishandlungen und –kommunikation vermissen.

 

 

Die Kommunikation im Originalwortlaut:

 

Hallo.

 

Ich lüfte mal kurz durch.

 

Zitronen-Minze

 

Danke.

 

Bitte.

 

 

Hat man noch Worte für eine derartige Maulfaulheit? Ist der Gast es nicht wert, dass man ihm mehr als die obigen Wortfetzen angedeihen lässt?

 

Das haben wir vermisst:

  • "Ich bin der Max – oder wie auch immer der Vorname lautet."
  • "Mitgebracht habe ich Ihnen den Duft XY."
  • die üblichen Hinweise.
  • Fragen nach der Halbzeit, ob es allen gut geht.
  • Betreuung draußen nach dem Aufguss – ja, das wäre Service!
  • Unterbindung von Gesprächen beim Aufguss

 

Auch hier ist den Gästen gänzlich unbekannt, dass Klatschen nach dem Aufguss völlig out ist:

Den Inhabern ist anzuraten die Mitarbeiter schulen zu lassen. Von Standardaufgüssen, geschweige denn Erlebnisaufgüssen ist man hier Lichtjahre entfernt.

Merkwürdig: Mit Kleidungsstücken, mit denen man eben noch an der Bar servierte, kommen die Mitarbeiter auch zum Aufguss.

Innen und außen ausreichend. Außen haben wohl Kleinwüchsige Modell gestanden für die Anbrigung der Duschen.

Vorweg – die Stärke der Anlage. Im Innenbereich findet sich ein Raum. Im Außenbereich stehen gleich 3 Ruhehäuser zur Verfügung, 2 davon schön mit Holzofen beheizt. 1 Haus ist nur mäßig beheizt, aber ausreichend. Allen Häusern und dem Innenraum gemein ist die unzureichende Beleuchtung. Es fehlen Leselampen, nicht jeder hat einen E-Book-Reader oder Tablet. Ansonsten topp!

Das Speisenangebot entspricht nicht dem Standard. Das erschwert den Preisvergleich. Die Preise bewegen sich hier im oberen Bereich, erstaunlich für die ländliche Lage, sind aber für die Leistung angemessen. Die bestellten Speisen kamen nach nicht einmal 10 Minuten und waren mehr als lecker. Das Radler 0,5 kratzt mit 3,50 € den Bereich des Teuren.

Der Außenbereich ist schlicht, aber praktisch und dennoch ansprechend. Wunderbar: Man kann auch überdacht auf der Liege verweilen – zum Beispiel bei Regen. Nicht so gut: Im Außenbereich sind keine Toiletten. Und das, obwohl der Schwerpunkt der Anlage das Sauna-Dorf ist und eben nicht das Haupthaus.

In den Toiletten fehlt die Übersicht, wer wann zuletzt geputzt hat (tue Gutes und sprech` darüber.) Über den Urinalen wurde der Duftautomat zu niedrig angebracht – wer möchte schon die Chemie im Haar oder gar in den Augen haben? Zwischen den Urinalen fehlt der Sichtschutz. Warum den Gästen am Samstag und Sonntag der Zugang ab 9 Uhr verwehrt wird, ist unklar. Erst um 11 Uhr zu öffnen ist nicht nachvollziehbar. Dafür muss am Sonntag nicht bis 23 Uhr offen sein. Wer soll das verstehen?

In die Anlage wurde neben viel Geld auch viel Liebe investiert. Die unterentwickelten Mitarbeiter bremsen jedoch den Erfolg – eine Frage der Führung? Wo liegt die Ursache? Auch die kundenunfreundlichen Öffnungszeiten am Wochenende sind ein Hindernis für eine Top-Bewertung.

Kommentare: 1
  • #1

    E. Krieger (Freitag, 25 Januar 2019 16:12)

    Die Schwachpunkte sind der Standard! Vorgestern hatte ich im Außenbereich einen Unfall (auf Eis ausgerutscht). Als ich das an der Rezeption meldete, meinte der Typ an der Rezeption zynisch :"Wenn ich das melde lacht sich die Unfallkasse kaputt." Mir wurde nicht geholfen, es wurde nicht nach meinen Verletzungen gefragt, aber abkassiert hat er flott. Ich musste, zu Hause angekommen, direkt ins Krankenhaus mit komplett geprellter Wirbelsäule und geprelltem Schädel. Es geht hier vordergründig nur um Geld. Das soll der Gast am liebsten wortlos abgeben. Bisher bin ich wöchentlich Gast gewesen und habe den üblen Geruch in der Dusche, das Verschwinden von Duschgel, etc hingenommen. Aber eine derart unflätige, arrogante Behandlung muss ich mir nicht geben. Man hat hier einfach nicht das Mindestmaß an Anstand oder Umgangsformen! Das war definitiv mein letzter Besuch im Pelto Bad.

Seitwert