66424 Homburg, Koi-Sauna

Ausreichend Parklätze vor der Tür

Montag bis Donnerstag 10-22 Uhr

Freitag und Samstag bis 23 Uhr

Sonntag bis 20 Uhr

Tageskarte für Erwachsene am 30.10.15 (Samstag) 25,50 € - für die Region zu teuer. Montag bis Freitag 24 € - auch noch zu teuer. Freundliche Einweisung an der Theke.

Männer und Frauen gehen getrennte Wege in die (überhitzte) Umkleide mit Schränken unterschiedlicher Form. Ein modernes leichtes Chip-Schlüsselband sichert den Schrank. Toll: Nummer merken nicht nötig, da vor den Umkleideräumen ein Lesegerät an der Wand hängt, vor das man den Schlüssel halten kann und die Nummer angezeigt erhält.

SCHLOSSBERGSAUNA, KOI SAUNA, KAMABURO (AROMA-DAMPFBAD), ZEREMONIENSAUNA, RASUL & HAMAM

 

Am attraktivsten erschien die Schlossbergsauna, die unendlich viel Platz bietet.

Die Koi Sauna hatte am Besuchstag einen unangenehmen Grundgeruch, der doch so einige Gäste zum Husten reizte. Im Hintergrund dieser Sauna befindet sich ein Teich mit 6 Koi-Karpfen. Warum gerade diese unscheinbare Sauna auch noch den Namen der gesamten Anlage trägt und nicht etwa die viel attraktivere Schlossbergsauna, bleibt das Geheimnis der Betreiber.


Dem Vernehmen nach wurde die Anlage in 2014 eröffnet. Nicht nur die Saunen sind daher in einem sehr guten Zustand.

Diese finden zur vollen Stunde statt. An verschiedenen Orten angebrachte Tafeln informieren über den Ort und das jeweilige Thema. Die Durchführung war durchweg engagiert. Aufgießerin Melanie verströmte leider etwas zu viel Unruhe.


Die architektonische Unfähigkeit bei der Planung der Schlossbergsauna müssen nun leider die Mitarbeiter ausbaden. Ein Aufguss kann hier nur von 2 Personen durchgeführt werden, wobei die 2. Person auf den oberen Rängen engagiert die Wärme den Gästen zuwedelt. Der Raum ist viel zu hoch und die verwendete Wedelfahne zu kurz. Richtige Hitze entsteht hier leider nicht. Dennoch ist auch an diesen Aufgüssen nichts auszusetzen.


Zu diskutieren: Nach einem Birkenaufguss werden die Gäste auf Wunsch mit dem Geäst abgeschlagen.


Die Gäste haben sich durchweg leise verhalten. Leider bedanken sich hier nur sehr wenige Gäste durch ein Klopfen auf das Handtuch; das Gros der Gäste klatscht immer noch:

Alle Abkühlungsmöglichkeiten sind lobenswert. Insbesondere der Duschraum gegenüber der Koi Sauna sucht bei den Wettbewerbern seinesgleichen. Allein dieser Raum muss mit dem Prädikat Premium bewertet werden.


Im Außenbereich kann der Gast neben einem Tauchbecken auch gleich 2 weitere temperierte Poolbecken in Anspruch nehmen.


Einen Eisspender hat die Anlage auch; allein der Spender war nicht zu entdecken. Tatsächlich kann sich der Gast aber stets an einer großen Schale bedienen, so dass auch diesem Bedürfnis  Rechnung getragen wird.

Die Anlage hat einen (Tee)Raum, in dem man sich sehr intensiv zurückziehen kann. Aber auch nur das. Lesen ist aufgrund schlechter Beleuchtung nicht möglich.


Wer nicht schlafen möchte, wird sich in dem alleinigen großen Aufenthaltsraum niederlassen müssen, der – zumindest aus Sicht eines ruhesuchenden Gastes – eine architektonische Katastrophe ist. Ca. 32 Liegen umrahmen diesen Raum einseitig. Hinzu kommt ein etwas tiefer befindlicher Kommunikationsbereich im Zentrum der Halle. Zu diesen beiden an sich schon akustisch widersprüchlichen Bereichen gesellt sich noch der Gastronomiebereich, dessen unterschiedlichste Geräusche aufgrund der offenen Bauweise nahezu ungebremst bei jedem Gast ankommen, der sich hier niederlässt. Ruhe finde man in diesem Bereich nur, wenn man mit Ohrstöpseln vorgesorgt hat.


Die eine Uhr kann nur von 3 Seiten der Halle eingesehen werden. Wer sich direkt an der Wand aufhält, an der sich die Uhr befindet, muss ständig aufstehen, um nach der Zeit zuschauen, will man den Aufguss nicht verpassen.


Aber auch in dieser Bahnhofshalle sind – gleich einem Schildbürgerstreich – die Deckenstrahler so ausgerichtet, dass nur in 3 % der Fälle das Licht auf die eigene Zeitschrift oder das Buch fällt.


Gute Nachricht: alle Sitzmöbel sind hinreichend bequem und es kann sich auch richtig hingelungert werden.

Es stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Die Speisen kamen schnell und schmeckten sehr gut. Vegetarier stehen hier indes nicht so im Mittelpunkt - hier sollte nachgebessert werden.

Alles ist sehr gepflegt und es ist deutlich erkennbar, dass hier viel Geld investiert wurde. Wer auch bei Regen oder Kälte einmal draußen unter einem Dach sitzen möchte, muss diesen Bereich mit den Rauchern teilen.

In den WC’s fehlt die Tafel wer wann geputzt hat.

Musik wird von Melanie schon aus der Sauna gerollt, während noch ein Gast vom Aufguss drin sitzt – ein Fauxpas.

Anerkennend muss hervorgehoben werden, dass der Betreiber bei der Errichtung der Anlage nicht gespart hat. Die Mitarbeiter sind engagiert und bemühen sich nach Kräften. Der für die Region zu hohe Eintrittspreis scheint aber – so auch die Stimmen aus dem Publikum – recht viele Gäste abzuhalten, in dieser Anlage öfter einzukehren.


Der Ruhe und Entspannung suchende Gast wird sich vom Flair einer Bahnhofshalle in der großen Aufenthaltshalle abgeschreckt fühlen. Thematisch steht diese Bahnhofshalle auch im Widerspruch zu alldem, was die Anlage ansonsten mit Namen, Thema und Bauweise zu vermitteln sucht.


Dem Gast wird in dieser Anlage zu einem deutlich höheren Preis auch nicht mehr geboten als in anderen Anlagen. Die konzeptionelle Schwäche durch einen zentralen Aufenthaltsraum, der selbst das normale Geklapper von Geschirr aus dem Gastronomiebereich in die letzte Ecke trägt, kostet zusätzliche Punkte, so dass die Bewertung daher nur unterdurchschnittlich ausfällt:

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Karla (Freitag, 24 August 2018 15:06)

    Jasmin macht viel zu heiße Aufgűsse
    Hat mit Sauna nichts mehr zu tun űber die hålfte der Gäste verließen die Sauna. Ansonsten ok die eine Dame an der Theke sehr Dominant beobachtet die Leute ob sie auch bloß nichts Essen oder Trinken wenn es nicht von der Gastro ist. Ich glaube die nehmen sich sehr viel raus wir sind keine Kleinkinder es gibt auch noch andere Saunas wo wir solche Heraschi nicht haben. Weiter so so verkrault man seine Gåste

Seitwert