88709 Meersburg, Meersburg Therme

Ausreichend Parkplätze zum Tagespreis von 2 € - fair in dieser Hochpreisregion. Wünschenswert wäre eine bessere Ausschilderung vor dem Kreisel. Der Ortsfremde fährt erstmal bis zum Haupteingang nach Navi vor und sucht dann in der genau falschen Richtung.

täglich 10-22 Uhr, Freitag und Samstag bis 23 Uhr und Sonntag schon ab 9 Uhr

Die Tageskarte kostete am 05.06.2018 angemessene 24 €. Mit dem Chip geht es durch das Drehkreuz zum Umkleidebereich der Saunen.

Männer und Frauen kleiden sich gemeinsam um. Kabinen sind vorhanden. Mit dem Chip wird ein modernes leichtes Armband bestückt. Der Saunabereich ist nur wenige Meter entfernt.

Innen: Dampfbad, Bio-Sauna, Hamam, Finnische Sauna

 

Außen: Lehmsauna, Pool-Sauna, See-Sauna

Eine Augenfreude ist die Dampfsauna. Ebenso erfreuen 2 kräftige Wasserschläuche und der gute Dampf.

 

In der Poolsauna fehlen auf den obersten Bänken Rückenstützen, hinter die ein Handtuch geklemmt werden könnte.

Eine Übersicht der Aufgüsse findet sich unweit der Theke.

 

Die Aufgüsse waren alle super. Jeder nahm sich viel Zeit für das Duchlüften und die Begrüßungsrede. Besonders Aufgießer Jan sticht hervor. Aufgießer D. vermochte es leider nicht, störende Gäste zur Ruhe zu bitten. Eine Dame, der der Lärm zu Recht zu laut wurde, musste dann Häme von der Störenfrieden über sich ergehen lassen. Auch hier versagte der Aufgießer D. in voller Breite. Schade!

 

Klangschalenaufgüsse sind hier ein besonderes Erlebnis. Auf jeden Fall dabei sein!

 

Auch hier ist den Gästen gänzlich unbekannt, dass Klatschen nach dem Aufguss völlig out ist:

Gewundert hat uns, dass Honig und Salz im Aufguss gereicht werden und so unnötige Verschmutzungen billigend in Kauf genommen werden. In anderen Anlagen wird für die Einreibung die Sauna verlassen. Gäste mit zu kleinen Handtüchern nahmen auch keine Rücksicht bei den Einreibungen.

Ausreichend. Innen als auch außen. Die Schwallduschen außen sind die besten. Der Eisspender steht den Gästen wohl nicht zur Verfügung. Wir konnten ihn zumindest nicht finden.

2 Ruheräume konnten wir entdecken. Im Winter könnte es am Wochenende knapp werden.  

Merkwürdig war für uns der monte mare Hinweis auf den Menükarten, da die Therme an sich mit dem Namen nicht wirbt. Das Impressum klärt auf, dass monte mare die Anlage von der Stadt gepachtet hat. Untypisch für monte mare ist das Speisenangebot hier. Während ansonsten unvergleichbare Speisen bei monte mare im Angebot sind, erwartet den Gast hier der übliche Standard, der es auch dem Gast ermöglicht Preise zu vergleichen.

 

Der Mittagstisch steht erst ab 12:00 Uhr zur Verfügung. Hmm.

 

Die gereichten Salate waren schmackhaft, wenn auch nahezu ungewürzt. Und mit knapp 10 € fair bepreist. Das 0,5 Rader lag mit knapp 4 € schon am oberen Limit. Bis hierher war alles topp.

 

Gar nicht akzeptabel ist, dass der Gast keinen Bon erhält. Den steckt die Dame an der Theke einfach ein. Am Ausgang später steht auf dem Bon nur „NZ Online Börse 19“. Der Gast kann also die Einzelposten nicht nachvollziehen – ein Unding.

 

Streiten kann man über die Frage, ob der Innenpool und die Fußbecken ständig rauschen müssen, wenn alle Gäste draußen sind. Während des Speisens nahe der Theke kann das permanente Wassersprudeln schon störend sein.

 

Nicht streiten sollte man über die Frage, ob Gäste ungeniert telefonieren dürfen. Eine Dame des Hauses, die Speisen im Außenbereich servierte, nahm das inakzeptable Verhalten eines Gastes nur schweigend zur Kenntnis.

Der Außenbereich ist für den Eintrittspreis relativ knapp, aber ansprechend und gärtnerisch anspruchsvoll  gestaltet. Viele Liegen, auf denen auch Schattensucher auf ihre Kosten kommen. Naturfreunde mögen die Anlage als Kleinod bezeichnen. Unzählige Vögel unterhalten die Gäste mit ihrem Gesang.

 

Besonders attraktiv ist natürlich die direkte Uferlage. Auf einer Liege den Tag genießend bietet sich der unverbaute Blick auf den Bodensee. Der Laufsteg ins Wasser ist perfekt, ein wahrer Luxus.

 

Beruhigend ist zu sehen, dass fast immer ein Mitarbeiter die badenden Gäste im Auge hat. Da fühlt man sich gut aufgehoben.

 

Möglichkeiten im Außenbereich Handtücher zum Trocken aufzuhängen, sind kaum vorgesehen. Gäste legten ihre Handtücher in der Not auf die Uferbefestigung.

Raucher haben nicht nur einen eigenen Essbereich sondern auch einen eigenen Liegebereich. Die Website vermittelt leider keinen angemessenen Informationen zum Saunabereich und ist eher abschreckend; beschränken sich doch die Aussagen auf Allgemeines. Als wenn die Website vom Stammsitz in Rengsdorf erstellt wurde, ohne die entfernte Anlage überhaupt je gesehen zu haben.

Zu Recht wird die Marke monte mare hier nicht in den Vordergrund gestellt. Dafür fehlen die gewohnten Luxusdetails, die monte mare-Gäste gewohnt sind. Dennoch ist dies hier kein Manko. Die obigen Kritikpunkte sind unwesentlich führt man sich das insgesamt runde Bild vor Augen. Insbesondere das hohe Engament der Mitarbeiter haben uns zu einer Bestnote bewogen:

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